BYOD-DaF: Unterschied zwischen den Versionen

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* http://pb21.de/2014/09/die-10-wichtigsten-fragen-zu-bring-your-own-device-byod/
 
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* [https://www.mindmeister.com/de/1125470904/boyd-im-fremdsprachenunterricht?fullscreen=1 Mindmap BYOD im Fremdsprachenunterricht]

Version vom 3. September 2018, 15:12 Uhr

Inhaltsverzeichnis

Was steckt hinter dem Konzept BYOD?

Was spricht für den Einsatz digitaler Lernmedien im DaF/DaZ-Unterricht?

Digitale Texte

  • WhatsApp-Nachrichten im Unterricht? Magazin Sprache
  • "Insbesondere in informellen, spontanen und privaten Kontexten kommunizieren Menschen über digitale Medien häufig mit medial schriftlichen Texten, die konzeptionell eher mündlich realisiert werden."
  • Schriftliche Texte, die zahlreiche konzeptionell mündliche Elemente enthalten:
  • Kommentare unter YouTube-Videos
  • private WhatsApp-Nachrichten.
den 
  • weitere Besonderheit konzeptionell mündlicher Texte in digitalen Medien: paraverbale Gesprächsanteile wie Betonung und Gefühl der Gesprächspartner durch konventionalisierte Symbole angegeben werden:
  • Wörter, denen Nachdruck verliehen werden soll, werden vollständig in Großbuchstaben geschrieben = „Schreien"
  • Gefühle können durch Emoticons,
  • bildliche Repräsentationen von Gesichtsausdrücken durch Schriftzeichen, oder Emojis ausgedrückt werden.
  • Digitale Texte wie E-Mails oder SMS
  • auch in standardisierten Prüfungen (Goethe-Zertifikat)
  1. je nach Adressaten sind E-Mails konzeptionell schriftlich gestaltet.
  2. Textnachrichten und spontane E-Mails an private Kontakte sind in der Regel von einer stärkeren konzeptionellen Mündlichkeit geprägt

"Es geht darum, Lernende erstens sensibel zu machen für die unterschiedliche Registerverwendung und es ihnen zweitens zu ermöglichen, an authentischer Kommunikation im konzeptionell mündlichen Kontext wie im Internet zumindest rezeptiv teilzunehmen." -> Den Unterschied zwischen konzeptionell schriftlichen und konzeptionell mündlichen Texten bewusst machen.

Authentizität in der Kommunikation - mit digitalen Medien

  1. Kommunikation ist linguistisch und kulturell authentisch, wenn sie sich nicht an den Idealen und Stereotypen des Lehrbuchs, sondern an der sprachlichen und kulturellen Realität orientiert.
  2. Sie ist funktional authentisch, wenn es einen echten Anlass gibt, mit anderen Personen in Kontakt zu treten, und wenn der Austausch nicht nur einem curricularen Ziel dient, sondern für die Beteiligten auch persönlich bedeutsam ist. (Drei Dimensionen der Authentizität - Judith Bündgens-Kosten (2013))

"Überspitzt formuliert: Je stärker Kommunikationsprozesse didaktisiert werden, desto weniger werden sie als authentisch erlebt. Vor diesem Hintergrund kann man digitale Kommunikation als eine Chance sehen, dem Fremdsprachenunterricht einen möglichst hohen Grad an linguistischer, kultureller und funktionaler Authentizität zu verleihen. " (Axel Krommer)

  • Messenger wie WhatsApp ermöglichen Sprachnachrichten, mit denen man sich zeitversetzt im Medium der Mündlichkeit austauschen kann. möglicher Vorteil: Lernende müssen nicht spontan auf ein Gegenüber reagieren und haben genug Zeit, ihre mündlichen Äußerungen zu konzipieren.
  • Videokonferenzen (unter anderem via Skype, Facetime, Hangouts) sind inzwischen mit jedem Smartphone möglich.

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