Benutzer:Kathrin Lotkov

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Inhaltsverzeichnis

Argumentation

Thema 1: Längere Pause an der Uni (Statt 20 Minuten dauert die Pause 1 Stunde)

Pro: Man hat mehr zeit und zu essen und um sich zu erholen

Contra: Man muss mehr Zeit an der Uni verbringen

Thema 2: Soll es eine Frauenquote im deutschen Bundestag gehen

Pro: Ja, die Frauen sollen im Bundestag arbeiten, weil alle Geschlechte sollen representoerl werden. Also auch die Mehrheiten der Bevölkerung sind Frauen. Und die Frauen hören Frauen mehr zu, als Männer.

Contra: Qualifikation und Fähigkeit die richtige Entscheidungen zu treffen, hängen nicht vom Geschlecht ab. Alle können Fehler machen sowie alle können die richtige und wichtige Entscheidungenfassen.

Thema 3: Feminismus im 21. Jahrhundert

Pro: In einigen Ländern haben Frauen fast keine Rechte und dürfen nur Männern gehorchen. In Saudi-Arabien sollen die Frauen immer von Männern begleitet werden. Die Frauen dürfen auch keinen Partner selbst auswählen, für sie wird alles gewählt. In Tschetschenien ist Brautraub nur etwa seit 10 Jahren verboten, aber nicht alle halten dieses Gesetz ein.

Contra: Feminismus ist manchmal überflüßig und sogar sexistisch. Radikale Feministinnen behaupten, dass alle Männer Verwaltiger und Übel der Welt sind.

Thema 4: Masterstudium im Ausland?

Pro: ein neues Land für sich entdecken

Contra: weit von der Familie

Thema 5: Würden Sie alternative Medizin benutzen?

Pro: Viele Menschen sind mit ihren Erfahrungen in der Artpraxis unzufrieden. Sie glauben daran, dass alternative Medizin wirksamer ist.

Contra: Bei alternativer Medizin geht es meistens um Placebo-Effekt. Sie hat keine wirksame Auswirkung, wenn es um schere Krankheiten geht.

Thema 6: Vollzeitarbeit für Mütter - lohnt es sich?

Pro: durch die Vollzeitarbeit können die Frauen mehr Geld zum Familienbudget beitragen und dadurch mehr Chancen für das Kind sowie für die Familie ermöglichen. Wenn beide Elternteile vollzeitig berufstätig sind, verfügt man über mehr finanzielle Mittel, die man wiederum zur Entwicklung und Erziehung der Kinder investieren könnte (Studium, Auslandsaufenthalte, Reisen etc)

Contra: die ständige Abwesenheit der Mutter beeinträchtigt den Kontakt zu den Kindern. Da sie dem Kind nicht genug Zeit widmen kann, ist es schwer, eine vertrauensvolle Beziehung zu seinem Kind herzustellen, weil es auf sich selbst angewiesen ist. Die Aufmerksamkeit und gemeinsame Zeit sind von großer Bedeutung und das Geld kann diese Zeit nicht ersetzen.

Thema 7: Die traditionelle chinesische Heilkunde: eine wirksame Alternative zur Vorbeugung und Behandlung?

Pro: die komlexe Betrachtung der Organe und Szsteme ist ein wichtiger Faktor für die richtige Diagnose, was die effektive Behandlung bedingt. Mithilfe der natürlichen Heilmittel wird der ganze Gesundheitszustand positiv beeinflusst. Man achtet auf alle Komponente, die die Beschwerde verursachen konnte und trägt somit zur Verbesserung der ganzen Lebensweise bei ( Schlaf, Bewegung, Ernährung)

Contra: Bei den schweren Krankheiten helfen sanfte Methoden der chinesischen Medizin nicht. Man muss sich von der westlichen Medizin behandeln lassen und Medikamente einnehmen.

Thema 8: Gewürze als medizinisches Heilmittel: Ein sinnvoller Beitrag zur gesunden Ernährung?

Pro: Die in Gewürzen enthaltenen Stoffe wirken gesundheitsfördernd und können viele Krankheiten heilen oder Beschwerden lindern. In berechneten Mengen wirken sie positiv auf Nerven und Verdauungssytem. Sie haben auch keine Nebenwirkungen.

Contra:In allen Gewürzen sind zahlreiche Substanzen enthalten, die in großen oder falschen Mengen einen Nebeneffekt haben können. Wenn man keine Ahnung davon hat, kann man unbewusst ein Risiko eingehen. Das kann auch zu gesundheitlichen Problemen führen.

Thema 9: Soll man negative Emotionen verstecken?

Pro: Wenn wir negative Gedanken haben, haben wir auch negative Gefühle. Schon von Kindheit an wurde uns beigebracht, dass es besser ist unsere Gefühle immer zu kontrollieren. Wenn wir negative Emotionen zeigen, können wir andere Leute "negativ" zu machen.

Contra: Manchmal ist es für unsere Gesundheit gefährlich, starke Emotionen nicht auszudrücken. Gefühle sollen "gefühlt" werden.

Thema 10:Der veganen Lebensweise gehört die Zukunft.

Pro: Fleischkonsum ist schlecht für das Klima, da Tiere viel CO2 produzieren.

Contra: Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören auch tierische Produkte.

Thema 11: Es ist richtig, dass in Russland ab 2025 Plastiktüten verboten werden sollen.

Pro: Schon heute gibt es zu viel Plastikmüll in den Weltmeeren, was das Ökosystem des gesamten Planeten gefährdet.

Contra: Es gibt keine bequeme Alternative.

Thema 12: Soll ich bei der Berufswahl vor allem auf das Gehalt schauen?

Pro: Der Verdienst entscheidet über meinen Lebensstandard und damit, ob ich mich wohl fühle.

Contra: Wenn mir die Arbeit keinen Spaß macht, werde ich nicht zufrieden sein.

Gesundheit

Welche Wirkung hat die Ernährung auf unsere Gesundheit? Beschreiben Sie auch die Bedeutung von Gewürzen als Heilmittel. Geben Sie Empfehlungen für eine gesunde Ernährung und erklären Sie, welche Krankheiten mit Hausmitteln geheilt werden können.

Die Gesundheit setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen:ausreichend Schlaf, Bewegung, positive Lebenseinstellung und ausgewogene Ernährung. Die letze Kompenente ist ein wichtiger Bestandteil der gesunden Lebensweise. Das richtige Menü kann unser Wohlbefinden durch den Zufuhr der nötigen Nährstoffe und Minerale positiv beeinflussen, unser Immunsystem stärken und sogar unsere Laune aufhellen. Wenn man seinen Ernährungsplan gesund gestalten möchte, muss man auf folgene Regeln auchten. In so einen Plan gehören täglich 5 Portionen Obst und Gemüse, 2 Liter Wasser, schonend zubereitende Gerichte, Reduzierung von gesundheitsschädlichen Fette. Genussgifte wie Chips, Wurst,Limonaden müssen auch verringert werden. Die Nahrungsmittel können auch dabei helfen, Krankheiten zu verhindern, sie vorzubeugen oder zu heilen.Wenn man Wirkwunder von der Nahrung erleben möchte, ist man mit Gewürzen und Kräutern gut beraten. Diese natürlichen Alternativen können gewöhnliche Arzneimittel ersetzen und sind meist nebenwirkungsfrei. Außerdem verleihen sie dem Essen den besonderen Geschmack und wirken positiv aufs Nervensystem. Zu den verbreitesten Heilmitteln gehören Zimt, Ingwer,Rosmarin, Nelken und Sternanis die alle reich an Vitaminen Öle, Bitter und Scharfstoffe sind. Die Gewürze können als alternative Heilmittel statt der traditionellen Arzneimettel eingesetzt werden. Zimt macht das Essen bekömmlich und fördert somit das Verdauungssystem. Dieses Gewürz sowie Chili und Nelken kann Bakterien stoppen, die Mundfläche desinfizieren und vor Karies schützen. Sternanis sorgt füe die Heilung der Magenkrämpfe, Rheuma und Husten. Gegen Schuppen, Kopfschmerzen und niedrigen Blutdruck hilft Rosmarin. Die in Ingwer enthaltenen Säuren und ätherische Öle stärken das Immunsystem und wirken entzündungshemmen, was sehr hilfreich für Magenbeschwerden sein könnte. Es lässt sich folgern, dass die zahlreichen Stoffe und Substanzen, die Gewürze beinhalten,einen positiben Einfluss ohne Nebenwirkungen auf den Gesundheitszustand eines Menschen haben. Ein Bonus: die gewürzten Gerichte schmecken besser und regen Appetit an.

Welche Verfahren der Alternativen Medizin sind heute in Deutschland populär? Bei welchen Krankheiten würden Sie alternative Methoden empfehlen und welche Meinung haben Sie zur alternativen Medizin?

Es gibt 2 Hauptbegriffe der Medizin:Alternativmedizin oder Komplementärmedizin. Diese Begriffe umfassen ein breites Spektrum von Heilmethoden.Jetzt ist die Traditionelle Chinesische Medizin besonders populär.Und häufig wird auch die Naturheilkunde benutzt.Die Akupunktur findet nun auch bei Deutschen Anwendung,vor allem gegen chronische Krankheiten und Schmerzen.Man kann auch bei Kopfschmerzen,Haarausfall,Arthrose,Migräne eine Mesotherapie benutzen. Es gibt vier Kategorien der alternativen Medizin: 1.Verfahren,die bestimmte Diäten und Nahrungsmittel wie z.b. Kräuter oder Vitamine benutzen 2.Verfahren,die besonderen Wert auf die Harmonie von Köper und Geist legen und diese durch Joga oder Meditation erreichen wollen 3.Manuelle Verfahren wie z.b. Osteopathie oder Chirotherapie 4.Andere Verfahren,die mit dem menschlichen Energiefeld arbeiten.

Was sind die Besonderheiten der traditionellen chinesischen Medizin und welche Unterschiede gibt es zur westlichen Schulmedizin? Beschreiben Sie die Methoden und erklären Sie, ob und warum Sie diese Heilmethoden ausprobieren würden.

Die Chinesische Medizin ist immerwieder zum Disskussionsthema in Medien. Trotzdem wissen viele nicht, was sie eigentlich bedeutet. Wo sind doch die Hauptunterschiede? In diser Medizin werden oft Beschwerden und Krankheiten isoliert untersucht. Sie geht davon aus, dass es zwischen Organe Wechselbeziehungen gibt (Herz und Nieren, Lunge und Dickdarm). Wenn man mit einem Organ Probleme hat, dann soll der Partner-Organ auch beobachtet werden. Insgesamt sind diese Organsysteme 12. Für die richtige Diagnose wichtig auch sind Ernährung, Bewegung,Klima, Seelenszustand, Arbeitsbedingungen,Partnerschaft, Familie und Lebensweise.Was Patienten über ihr Befinden sagen, ist entscheidend. In der chinesischen Medizin gibt es ungewöhnliche Heilmethoden, wie z.B. Akupunktur. Chinesische Experten sind überzeugt: die gezielten Nagelstiche lösen Energieblockaden im Organismus und das Qi, die Lebensenergie kann dann wieder ungehindert fließen.

Wie könnte man die Lebensweise von Studierenden gesünder machen? Welche Projekte könnte man an der Universität durchführen, um einen positiven und nachhaltigen Effekt auf die Gesundheit zu erzielen?

Fast alle Studenten haben einen anstrengenden Studienplan, der für sie an der ersten Stelle während des Studiums steht. Damit sie alles schaffen könnten, ignodieren die Studierenden fast immer ihre Probleme. Dazu gehört auch ihre Gesundheit. Deshalb muss man den Studienplan so organisieren, damit die Studenten alles ohne Risiken für ihr Befinden schaffen könnten. Zuerst müssen die Pausen verlängert werden, weil die Studenten fast keine Zeit haben, sich gesund zu ernähern. Die Studenten sind gezwunden, Fastfood, kleine Schokoriegel oder Brötchen zu sich zu nehmen. Wenn die Pausen länger würden, dann könnten die Studenten Mensa besuchen und auf gesundheitsschädliche Produkte verzichten. Zweitens ist an der Universität Sport ein Problem. In russischen Schulen wird Sport unterschiedlich ünterrichtet und deswegen haben die Studenten underschiedliche Körperleistungsfähigkeiten. Dieser Aspekt muss auch berücksichtigt werden. Drittens muss der Studienplan richtig organisiert werden. Es gibt beispiele, wenn die Studenten am Montag fünf Stunden, aber am Freitag nur zwei haben. Belastung ist falsch verteilt. In diesem Fall muss die Verwaltung der Universität etwas unternehmen und die Stunden ausgleichen.

Emotionen

Welche Gefühle darf man öffentlich zeigen, und welche Gefühle sollte man besser verstecken? Kategorisieren Sie nach positiven und negativen Gefühlen und benennen Sie einige deutsche Redewendungen, mit denen man Gefühle beschreiben kann.

Die Gefühle entstehen als Reaktion auf ein Eriegnis. Es gibt Positive und negative Gefühle.Zu positiven Gefühlen gehören Freude, Liebe, Stolz, Sympathie usw. Zu negativen Gefühle gehören Wut, Angst, Hass, Traurigkeit, Ekel. Es ist wichtig, Gefühle zeigen zu können. Das bedeutet, dass du den Menschen vertrauen. Außerdem es ist schwer, die Gefühle immer zu verstecken. Aber nicht alle Gefühle darf man öffentlich zeigen. Es ist klar, dass es unhöflich ist, Ekel oder Hass vor aller Augen zu zeigen.

Was ist ein Kulturschock und wie lassen sich kuturelle Unterschiede anhand verschiedener Modelle der interkulturellen Kommunikation darstellen?

Bei einem längeren Aufenthalt im Ausland kann man Kulturschock bekommen. Unter dem Kulturschock versteht man ein psychischer Zustand, in den Menschen verfallen können, wenn sie mit einer fremden Kultur zusammentreffen.

Zu den Symptomen kann man Heimweh, Depression, Nervösität, übertriebene Sauberkeit und sogar aggressive Verhalten in den neuen Umwelt zählen. Kulturschock ist aber keine Krankheit, sondern eine Abwehrreaktion gegenüber den Einflüssen einer fremden Kultur.

Nach manchen Forschungen verläuft der Kulturschock in einer U- förmigen Kurve. Man unterscheidet vier Phasen von Kulturschock: AnkunftsPhase, Alltagsorganisation, allmähliche Annäherung, Leben in beiden Kulturen.

Die erste Phase nennt man auch euphorische / Honeymoon Phase. Hier wird alles als aufregend und exotisch empfunden.

Nach einigen Wochen (wenn der Alltag im fremden Land organisiert werden muss) entstehen Probleme: beim Einkaufen, in der Arbeit, auf dem Marktplatz. Das sind Verständigungsprobleme, die unüberwindlich erscheinen. Der Neuankömmling wird sich der kulturellen Unterschiede bewusst und sieht sie voller Skepsis oder sogar Ablehnung.

In der dritten Phase kommt es zu einer allmählichen Annäherung an die fremde Kultur. Man hat erste Sätze in der Ländersprache gelernt und kann die Alltagsprobleme, die vorher unüberwindlich schienen, selbst lösen.

In der vierte Phase beginnt man in beiden Kulturen zu lieben. Lokalen Bräuchen werden erkannt und akzeptiert. Man nimmt die neue Kultur als eine Bereicherung an.

Nach der Rückkehr in die Heimatkultur beginnt man Dinge und Verhaltensweisen, die man kennen gelernt hatte, zu vermissen. Man sieht in der eigenen Kultur unangenehmen Seiten, die man vorher nicht bemerkt hatte. Diese Erscheinung nennt man "re-entry-shock"

Zum Glück, gibt es Rezepte gegen Kulturschock. Man muss Informationen über die Landeskultur sammeln, Sprache des Ziellandes erlernen und sich mit den lokalen Mustern der Kommunikation vertraut machen.

Emotionale Intelligenz bedeutet, wie gut man mit eigenen Emotionen umgehen kann. Beschreiben Sie das Konstrukt und nennen Sie Beispiele aus dem Alltag, zum Beispiel den Umgang mit Prüfungsangst.

Populär wurde der Begriff "Emotionale Intelligenz" durch das gleichnamige Buch des amerikanischen Journalisten und Psychologen David Goleman aus dem Jahr 1995. Goleman sieht in der Emotionalen Intelligenz eine wichtige Voraussetzung für die berufliche Karriere und erfolgreiche Führung. Mit emotionaler Intelligenz werden eine ganze Reihe von Fähigkeiten und Kompetenzen beschrieben, wie z.B. Mitgefühl, Kommunikationsfähigkeit, Menschlichkeit, Takt, Höflichkeit u.ä. Das besondere an der emotionalen Intelligenz ist, dass es dabei sowohl um den Umgang mit sich selbst geht, als auch um den mit anderen Menschen. Emotionale Intelligenz beschreibt also das Selbstmanagement und die Selbsterfahrung auf der einen Seite und Kompetenzen und Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen auf der anderen. Eine emotionale Intelligenz im Alltag ermöglicht es Ihnen, gut mit Ihrem Partner und Familienmitgliedern klarzukommen, Konflikte konstruktiv zu meistern und mit sich selbst und anderen Menschen gut auszukommen. Emotional intelligente Menschen können aktiv zuhören und akzeptieren ihre Mitmenschen so wie sie sind. Damit sind sie meist sehr beliebt und pflegen tiefgehende Beziehungen und Freundschaften. Sie sorgen aber auch gut für sich selbst und sind deshalb meist zufrieden und ausgeglichen.

Frauen

Wie war die Situation von Frauen in Deutschland zwischen 1900 bis zum Ende des zweiten Weltkriegs?

Das 19. Jahrhundert war das Jahrhundert des Feminismus. Seit den 60er Jahren haben die Frauen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Kreisen an zahlreichen Bewegungen teilgenommen. Sie waren Lehrerinnen, Journalistinnen, Hausfrauen, Ehefrauen ebenso wie Witwen oder Ledige. Sie setzen sich für politische Rechte,gleiche Berufschancen und Änderungen im Familienrecht ein. Gleich bildete sich eine Gegenbewegung unter dem Schlachtruf "Dem Manne der Staat, der Frau die Familie". Erst 1908 fällt die Barriere und die Frauen können an deutschen Universitäten studieren. Doch es dauerte noch 10 Jahre, bis Frauen das aktive und passive Wahlrecht erhalten und damit erstmals als vollberechtigte Staatsbürgerinnen anerkannt werden.Das aber war nicht leicht, alle sozialen Veränderungen waren heiß umkämpft und umstritten. Viele Frauen holen sich "blaue Flecken" bei ihren Bemühungen um Gleichberechtigung. Sie wurden als "Blaustrümpfe" und "Emanzipierte" ausgelacht.

Unter Hitler sieht die Propaganda vor, dass Frauen zuhause sind und sich um den Haushalt und die Kinder kümmern. Da für den Krieg Soldaten gebraucht wurden, sollten Frauen möglichst viele Kinder zur Welt bringen. Doch kaum eine Frau verlässt freiwillig ihren Arbeitsplatz. Die Politik versucht Frauen zu beeinflussen, damit sie "passende" Berufe in der Haus- und Landwirtschaft ausüben. Doch tatsächlich arbeiten Anfang der 40er Jahre mehr Frauen in sogenannten Männerberufen, als je zuvor. Während des Krieges mussten Frauen an der "Heimatfront" die Stellung halten. Sie arbeiteten in Fabriken, als Soldatinnen und in zivilen Berufen, die vormals von Männern ausgeübt wurden. Nach dem zweiten Weltkrieg waren Frauen als "Trümmerfrauen" gefordert, die zerstörten Städte wieder aufzubauen. Viele Männer waren im Krieg umgekommen oder kehrten erst nach einigen Jahren aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Die Frau musste sich um alles kümmern, die Familie, den Haushalt und das Einkommen. Nach dem zweiten Weltkrieg, in den 50er Jahren dominiert in Westdeutschland die sogenannte "Hausfrauenehe". Der Mann als Versorger und Oberhaupt der Familie wird von der Frau umsorgt und bedient. Aufgabe der Frau ist es, ein gemütliches Zuhause zu schaffen, in dem sich der Mann nach der Arbeit erholen kann. Auch um die Kinder kümmert sich die Frau alleine, sie sollen vor allem den Vater nicht stören, wenn dieser am Abend müde von der Arbeit kommt. In der Werbung aus dieser Zeit kann man die ideale Rolle der Frau sehen: Ihr Reich ist die Küche und das Haus. Außerdem soll die Frau hübsch aussehen. Der Status der Familie wird ausschließlich über die Position des Mannes definiert.

Welches Rollenbild der Frau dominierte in der Nachkriegszeit in West- bzw. Ostdeutschland und was veränderte sich ab den 70er Jahren im Zuge der Frauenemanizipation?

Die Frauen versuchten Beruf und Familie zu vereinbaren.Das Ausbildungsniveau von Frauen ist seit den 50er Jahren rasant gestiegen.Ihr Erwerbsprofil verändert sich im 20.Jahrhundert dramatisch. Sie arbeiten als Angestellte oder Beamtinnen. Diese Entwicklung setzt sich beschleunigt fort.Immer mehr Frauen bleiben nach der Heirat im Beruf.Die Rolle der Hausfrau und Mutter füllt die Frau für eine relativ kurze Zeit ihres Lebens aus. Der ,,Bubikopf,, wird zum Symbol der unabhängigen, ,,modernen,, Frauen. '1950er-Jahre'Fetter Text Demographischer Frauenüberschüss Emanzipationstheorie:die Entwicklung der Persönlichkeiten im sozialistischen Sinne Gleichstellung von Mann & Frau:soziale und wirtschaftliche Unabhängigkeit,juristische Voraussetzung für die Gleichberechtigung im Erwerbssektor Berufstätigkeit von Frauen:Vereinbarkeit von Beruf und Familie;finanzielle und rechtliche Unterstützung Zeitliche Entwicklung der Frauen- und Familienpolitik 1960er Jahre erleichterte Bildungsmöglichkeiten für Mütter Familie als Sozialinstanz im Vordergrund Frauenerwerbstätigkeit erforderlich 1980er-Jahre Berufstätigkeit von Frauen Vereinbarkeit von Beruf und Familie verstärkte staatliche Propaganda zur Vollzeitarbeit

Seit der Antike gelten Frauen als das schwächere Geschlecht, mussten zu Hause bleiben, ihre Kinder großziehen und ihren Männern gehorchen. Es gab immer Frauen, die das ändern wollten. Sie wollten Respekt, das Wahlrecht, das Recht auf Arbeit. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts hatten es die Frauen geschafft, dies zu tun, aber seitdem hatte sich viel verändert. Die weibliche Erwerbsstatistik verzeichnet 1970 nur noch 1,4% Hausangestellte gegenüber 34% Industriearbeiterinnen und 44% Angestellten und Beamtinnen. 1990 sind schon fast 60% aller weilichen Erwerbstätigen als Angestellte beschäftigt, während der Anteil der Industriearbeiterinnen auf 28% zurückgegangen ist. Der Anteil der erwerbstätigen verheirateten Frauen steigt stetig, um 1980 eine Frauenerwerbsquote von 48,3% zu erreichen. Das erste internationale Abkommen, das die Gleichstellung der Geschlechter als grundlegendes Menschenrecht proklamierte, war die Charta der Vereinten Nationen (1945). 1979 verabschiedeten die Vereinten Nationen das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau. Die meisten muslimischen Länder erkennen diese Bestimmungen jedoch nicht an. Mit großem Erfolg haben Feministinnen jedoch ein neues Ziel: für das Recht zu kämpfen, nicht nur zu wählen, sondern selbst in die Machtstrukturen einzutreten. Bislang wurden mehr als 20 Frauen demokratisch zu Staats- und Regierungschefinnen gewählt.


Männer

Die Rolle des Mannes im Kaiserreich und bis zum Ende des zweiten Weltkriegs

Die Rolle des Mannes hat im Laufe des 20. Jahrhunderts den Wandel durchgemacht. Insgesamt kann man vier Perioden unterscheiden, die eine neue Etappe im Männerbildwandel charakterisieren. Genauer wird jetzt auf die Rolle des Mannes im Zeitraum von 1900 bis 1933 eingegangen, also bis die Nazis an die Macht kamen.In dieser Zeitperiode ist das Bild des Mannes militärisch geprägt. Der wehrhaft-kämpferische Charakter wurde gefragt und war ein Zeichen des echten Mannes. Der Mann strebte die Selbstbehauptung und Unabhängigkeit an, was das damals herrschende Mann-Idealbild widerspiegelte. Die Frau war dem mutigen Mann, dem Helden, der zum Beschützen seiner Nächsten und des Vaterlandes bestimmt war, unergeordnet. Ihr Lebensziel ging nicht über das Haus und die Interessen ihres Mannes hinaus und beschränkten sich nur aufs Haus, Erziehungs und Pflegearbeiten.Die Frau hat den selbständigen dominierenden Mann ergänzt, während sie selbst nicht als Individuum und eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen wurde und sich nur durch die Angehörigkeit seinem Mann stolz fühlen durfte. In die obligatorische Liste der männlichen Eigenschaften gehörten Selbstbehauptung, Heldentum, physische Stärke und Aufopferung, die auch durch physische Belastungen und körperliches Training erzielt werden konnten. Diese männlichen Fähigkeiten, die das Männkichkeitsbild dieser Jahre verherrlicht hat, konnten "schwitzend" am Arbeitsplatzt erwiesen werden. Doch die Wichtigkeit der Körperkraft verlor wegen der Industrialisierung langsam an Bedeutung.Die Männlichkeit manifestiert sich vor allem im Sportbereich, wo für gute Leistungen physische Kraft zu zeigen gilt. Dadurch zeihnet sich das Männerbild zur Zeit des Kaiserreiches aus, das Bild das im 3. Reich die Förderung und Entwicklung erfährt.

1935 wurde die allgemeine Wehrpflich einngeführt. Jetzt herrscht das Motto: Armee - Schule des Lebens.Das Militär hat Rolle einer männlichen Sozialisazionsinstanz. Jeder Mann sollte am Krieg teilnehmen, deswegen geht es um militätische Tugenden. Mann sollte brutal, kühn, kampfbereit und rücksichtlos sein. Meisten Soldaten, die mit einem Gefühl "auflodernder Männlichkeit" ins Feld gezogen sind,sehen ihre Erwartungen von Heldentum schonnach wenigen Wochen enttäuscht.Es gab einige, die "diese Wiederentdeckung der Gewalt, dieses auf die Spitze getriebene Mannestum" genießen. Die einige, die zu Hause geblieben sind, sollten sich am militärischen Leitbild orientieren. Sie waren für Arbeitdienst, Heimatfront und Werkbank verantwortlich.

Entwicklungen des Männerideals in der Nachkriegszeit und der "Neue Mann"

Nach der Krieg kehrten die Männer wieder heim. Sie waren nicht mehr militärisch. Die Männer waren geschwächt vor der Gefangenschaft. Sie versuchten mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Hier gab es ein Problem: während des Krieges arbeiten die Frauen statt Männer und nach dem Krieg war das schwer für sie, ihre Arbeitsplätze zu verlassen. Aber mit der Zeit wurde alles hingekommen und Männer und Frauen wurden gleichgerechtigt. Später wurden Männer vielseitg, flexibel, mobil. Frauen und Manner fuhrten die Wirschaft zusammen und erzogen die Kinder.

Im Vergleich zur Vergangenheit haben die Rollen der Frauen und Männer in der Gesellschaft verändert und vermischt. Heutzutage haben wir angeblich kein Vorbild eines Mannes. Der Mann ist vielseitig, er kann sowohl das Geld verdienen, als auch den Haushalt führen und die Kinder zuhause erziehen. Also die Mänener engagieren sich stärker in der Familie. Außerdem können die Männer fast frei von ihrer sexuelle Ausrichtung sprechen. Das ist ein Paradoxon, aber deshalb fühlen viele Männer sich aber verunsichert, dass sie schon nicht immer wie "Männer" wahrgenommen werden. In einigen Ländern bleiben einige Geschlechterklischees bis heute. In Russland leiden die Männer unter dem Minderwertigkeitskomplex, wenn sie weniger als Frauen verdienen oder wenn sie gar nicht ihre Familien versorgen können. Einige Frauen fordern von den Männern eine hoch bezahlte Arbeit und Frauen wollen in dieser Zeit nicht Arbeiten, obwohl sie auch fast immer gleiche Möglichkeiten haben. In Russland "darf" man nicht homosexuell sein, weil Mehrheit diese Erscheinung missbilligt. In fast allen muslimischen Ländern ist es überhaupt verboten und Homosexuelle können sogar zum Tode verurteilen. In Europa und in den USA sieht die Situation etwas besser aus. Die Männer sind in diesen Bereichen freier, aber es gibt noch Probleme. In der Gesellschaft entstehen feministische Tendenzen, aber sie halten manchmen Schrit mit der Zeit nicht. Die Männer wissen manchmal nicht, wie sie sich benehmen müssen. Bei einigen Arbeitsplätze dürfen die Männer nicht viel Elternzeit nehmen. Heute kämpfen sich die Menschen für die Rechte der Frauen, aber alle haben an Männerrechte vergessen.

Geschlechterrollen heute: Diskriminierung oder Gleichberechtigung?

Frauen wollten schon immer die gleichen Rechte wie Männer haben. Aber leider war das nicht immer. Heute messen wir der Rolle der Frauen in der Gesellschaft große Bedeutung bei. Jede Frau versucht, das alte Klischee "Küche.Kinder.Kirche" zu zerstören. Und die moderne Gesellschaft gibt Frauen die Möglichkeit das zu tun. Die Frau hat heute viele Möglichkeiten, ihre Talente auf verschiedenen Gebieten zu entfalten. Die moderne Frau kann sich nur mit einer Rolle nicht beschränken. Jetzt können Frauen in den Weltraum fliegen, sie können als Polizisten, Feuerwehrleute, Militärpersonal arbeiten. Frauen dürfen wählen. Sie können sogar das Land regieren und Präsident werden. Ein Beispiel dazu ist die englische Königin Elisabeth oder die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. Ja, jetzt können Frauen alles. Ein breiter Kreis von Möglichkeiten hat auch eine Vielzahl von Nachteilen. Heute sind Frauen es gewohnt, stark zu sein. Es gibt sogar einen speziellen Begriff "Mann im Rock". Frauen sind es gewohnt, für ihre Rechte zu kämpfen und sind daher stärker geworden als viele Männer. Sie haben viele Verantwortlichkeiten. Aber sie haben nicht genug Kraft dafür. Männer sind es gewohnt, dass Frauen alles für sie tun. Und deshalb sind Frauen heute sehr oft einsam. Sie haben keinen Mann und keine Kinder, weil sie keinen anständigen Mann finden können. Aber es sind nicht nur Männer. Wenn Frauen die gleichen Rechte wie Männer haben. Sie hörten auf, an die Familie zu denken. Karriere und Geld sind die wichtigsten Dinge im Leben einiger Frauen von heute. Viele Frauen versuchen, sich selbst zu verwirklichen und vergessen Familie und Kinder. Sie arbeiten und verdienen Geld. Aber sie haben keine Familie. Sie haben niemanden. Karriere und Einsamkeit. Ja, heute haben Frauen viele Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung, aber nicht alle Frauen verstehen sie richtig. Aufgrund dieses Missverständnisses gibt es Probleme mit Familie und Gesundheit. Nicht viele Frauen haben gelernt, Familie und Haus und Beruf und Karriere erfolgreich zu verbinden.

Und das ist das wichtigste Problem der modernen Frauen. Familie oder Beruf? Was wählen Sie? ==